Robert Burns

 

Robert Burns (1759-1796) war ein schottischer Dichter, der vor über 200 Jahren lebte.

Seine Gedichte sind sehr romantisch. In ihnen geht es um die Liebe, nicht nur zu einem anderen Menschen, sondern auch zur Natur. Robert – seine Freunde nannten ihn auch ‚Rabbie’ – wuchs im schottischen Hochland auf, eine dünnbesiedelte Landschaft mit Bergen, Seen und Heide. Seine Liebe zur Natur hat ihn zum Dichten inspiriert. Und auch die Liebe zu einer Frau - das vielleicht bekannteste Gedicht ist seiner Geliebten gewidmet.


My Luve is like a Red, Red Rose

My luve is like a red, red rose,
That's newly sprung in June:
My luve is like the melodie,
That's sweetly play'd in tune.
As fair art thou, my bonie lass,
So deep in luve am I,
And I will luve thee still, my dear,
Till a' the seas gang dry.

Till a' the seas gang dry, my dear,
And the rocks melt wi' the sun!
And I will luve thee still, my dear,
While the sands o' life shall run.
And fare-thee-weel, my only luve,
And fare-thee-weel a while!
And I will come again, my luve,
Tho' it were ten-thousand mile.

Robert hat auch Lieder geschrieben und schottische Volkslieder gesammelt, in etwa so, wie die Brüder Grimm deutsche Volksmärchen gesammelt und aufgeschrieben haben. Er hat auf diese Weise über 300 schottische Volkslieder zusammengetragen.

Das bekannteste Volkslied ist Auld Lang Syne. Es wird zum Jahreswechsel (auf schottisch: Hogmanay) gesungen, also kurz nachdem die Uhr 12 geschlagen hat und ein neues Jahr beginnt.

Leider ist Robert Burns schon mit 37 Jahren gestorben. Ihm zu Ehren wird am 25. Januar, seinem Geburtstag, die Burns’ Night gefeiert. Dazu gehört in manchen Gegenden auch ein Festessen, das Burns Supper.

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poem das Gedicht
Scottish Highlands das schottische Hochland
love (auch 'luve' auf alt-schottisch) die Liebe
a red rose eine rote Rose